Wasser: Jagstzell

Seitenbereiche

Jagstzell an der Bahn
Grundschule Jagstzell
Blick auf Baugebiet Lindenmahd
Bahnunterführungen für Fußgänger und B 290
Jagstzell an der Bahn
Grundschule Jagstzell
Blick auf Baugebiet Lindenmahd
Bahnunterführungen für Fußgänger und B 290

Wasserpegel der Jagst

Ab einem Hochwasserstand der Jagst von 2,60 Meter wird die Bahnunterführung überflutet und ist für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt. Für Lastkraftfahrzeuge gibt es keine innerörtliche Umleitung! Die Umleitungen sind dann ausgeschildert.
Mehr auf unsere Seite Umleitungen im Ort - B 290.

Weitere Informationen:

Schützen Sie Wasserleitungen und Wasserzähler gegen Frost

Mit Beginn der kalten Jahreszeit sollten sämtliche Haus- und Gartenwasserleitungen sowie die Wasserzähler vor Frost geschützt werden. Die Gemeindeverwaltung bittet alle hierfür Verantwortlichen im eigenen Interesse, die nachfolgenden Empfehlungen zu beachten, da für Wasserverluste wegen schadhafter Wasserleitungen oder Schäden an Wasserzählern durch Frosteinwirkung grundsätzlich die Wasserabnehmer haftbar sind.
Um Wasserleitungen mit Eintritt der Kälte vor Einfrieren zu schützen bitte beachten:
- In Kellern oder in der Nähe von Wasserzählern und Wasserleitungen Türen und Fenster immer geschlossen halten.
- Undichte Stellen im Mauerwerk, beschädigte Fensterscheiben, schlecht schließende Kellertüren usw. rechtzeitig instand setzen lassen.
- Garten- und Sommerleitungen in bewohnten, frostgefährdeten Räumen rechtzeitig abstellen und entleeren.
- Absperrventile in Kellern und Anwesen sind auf ihre Dichtheit zu prüfen.
- Wasserzähler und Zuleitungsrohre in nicht frostsicheren Räumen, vor und hinter den Wasserzählern mit Isolierstoff umhüllen.
- Bei noch nicht bezogenen Neubauten auf einen ausreichenden Schutz der Bauwasserzähler achten.
- Hände weg von Auftaumaßnahmen mit offenen Flammen. Es besteht allerhöchste Brandgefahr!
- Auftauen mit heißen Tüchern oder auch Gummiwärmflaschen, mit Heißluft anblasen oder mit warmem Wasser übergießen.

Wasserhärte in Jagstzell (Stand: Oktober 2020)

Nach dem Waschmittelgesetz sind die Wasserversorgungsunternehmen angewiesen, dem Verbraucher den Härtebereich des von der Gemeinde abgegebenen Trinkwassers einmal jährlich mitzuteilen.

  • Das von der Jagstgruppe abgegebene Trinkwasser liegt für die Ortsteile Dankoltsweiler, Eichenrain und Dietrichsweiler mit 2,30 mmol/l (entspricht 12,9° dH) im Härtebereich mittel (1,5 - 2,5 mmol/l).
  • In Jagstzell, Riegelhof, Kellerhof, Hegenberg, Grünberg, Spielegert, Jagstzell-Gaisberg und Renneckermühle liegt das abgegebene Trinkwasser mit 2,15 mmol/l (entspricht 12° dH) im Härtebereich mittel (1,5 - 2,5 mmol/l).

Wasseruhr: Einzug und Eigentümerwechsel melden

Gebäudeeigentümer und Bauherren werden darauf hingewiesen, dass in Neubauten vor dem Einzug die Wasseruhr eingebaut sein muss.

Bitte melden Sie die Fertigstellung der Hausinstallation umgehend dem Steueramt, Frau Haag (Telefonnummer: 07967/9060-32), damit durch die Gemeinde ein geeigneter Wasserzähler eingebaut werden kann.
Bei Eigentümerwechsel bitte ebenfalls umgehend das Steueramt zu verständigen, damit eine stichtagsgerechte Wasserabrechnung erfolgen kann.

Regelmäßige Kontrolle empfiehlt sich
Bitte lesen Sie in regelmäßigen Abstände Ihren Wasserzähler ab, um festzustellen, ob der Verbrauch in Ihrem Normalbereich liegt und um somit einen eventuellen Rohrbruch o. ä. ausschließlich bzw. frühzeitig erkennen zu können.

Zweckverband RiesWasserVersorgung - Mitteilung zu Uranwerten im Trinkwasser

Der Zweckverband RiesWasserVersorgung teilt mit, dass der Uranwert im Trinkwasser des gesamten Verbandsgebietes unter dem vom Umweltbundesamt genannten Richtwert von 10 Mikrogramm pro Liter liegt. In der Trinkwasserverordnung ist kein Grenzwert für Uran genannt. Der empfohlene lebenslang duldbare gesundheitliche Leitwert von 10 µg Uran pro Liter gilt für alle Bevölkerungsgruppen, einschließlich nicht gestillter Säuglinge und ist auf toxikologisch- epidemiologischer Basis als gesundheitlich sicher zu betrachten.

Im Versorgungsgebiet des Zweckverbandes betragen die Werte für alle Ortsteile 9,1 µg/l.

Neben diesen Anforderungen für das Trinkwasser werden in der Mineral- und Tafelwasserverordnung Parameterwerte für eine besondere Kennzeichnung (für das Inverkehrbringen „als besonders geeignet zur Zubereitung von Säuglingsnahrung") genannt. Solche Werte gibt es z.B. für Nitrat (10 mg/l), Natrium als Bestandteil des Kochsalzes (20 mg/l), Fluorid (0,7 mg/l), Nitrit (0,02 mg/l) und auch für Uran mit 2 µg/l. Das heißt, diese Werte sind ausschließlich zur Vermeidung einer wettbewerbsverzerrenden, irreführenden Werbung von Mineral- und Tafelwässern gedacht.

Am Beispiel Nitrat sei dies näher erläutert: Das Umweltbundesamt kommt in seiner Nitratempfehlung zu der Bewertung, dass der Grenzwert für Nitrat im Trinkwasser für die Risikogruppe der Säuglinge 50 mg/l beträgt. Ein solches Trinkwasser ist uneingeschränkt zur Zubereitung von Säuglingsnahrung zu verwenden. Bei einer speziellen Werbung mit dem Aufdruck „geeignet für Säuglingsnahrung" ist ein Gehalt von höchstens 10mg/l einzuhalten.